NADIA UNTERSANDER
mentalesPLUS
AGB
mentalesPLUS – Nadia Untersander
Gültig für alle Angebote von mentalesPLUS, Nadia Untersander, Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge, Buchungen, Anmeldungen und Nutzungen der Angebote von mentalesPLUS, Nadia Untersander (nachfolgend „Anbieterin“), unabhängig davon, ob diese über die Website www.mentales.plus, Landingpages, ThriveCart, E-Mail, Messenger-Dienste, Social Media, Calendly, Google Meet, telefonisch oder persönlich abgeschlossen oder in Anspruch genommen werden.
Die AGB gelten insbesondere für kostenlose Angebote, digitale Inhalte, digitale Kurse, Minikurse, Gruppenprogramme, Signature-Programme, 1:1-Begleitungen, Online-Termine sowie Vor-Ort-Termine in Bern.
Abweichende Bedingungen der Kundin/des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
Die Angebote richten sich grundsätzlich an volljährige Personen. Minderjährige können nur mit Zustimmung der gesetzlichen Vertretung teilnehmen. Die Anbieterin kann eine Buchung ablehnen, wenn die Teilnahme aus fachlichen, organisatorischen oder rechtlichen Gründen nicht geeignet erscheint.
§ 2 Anbieterin
mentalesPLUS – Nadia Untersander
Galgenfeldweg 16
3006 Bern, Schweiz
E-Mail: info@mentales.plus
Website: www.mentales.plus
UID-Nummer: CHE-300.030.439
§ 3 Angebote und Vertragsgegenstand
Die Anbieterin bietet insbesondere folgende Leistungen an:
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Kostenlose Inhalte und Freebies, z. B. Audio-Inhalte, PDFs, E-Mail-Impulse oder Mini-Trainings, die gegen Angabe der E-Mail-Adresse und – soweit vorgesehen – gegen Newsletter-Einwilligung bereitgestellt werden.
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Digitale Inhalte und digitale Kurse, z. B. Audios, Videos, PDFs, Minikurse, Selbstlernkurse, Kursbereiche oder andere digitale Materialien.
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Gruppenprogramme und Signature-Programme mit fester Laufzeit, z. B. mit digitalen Inhalten, Live-Calls, Q&A-Elementen, Gruppenbegleitung oder Community-Elementen.
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1:1-Begleitungen in Form von hypnosebasierter Begleitung, mentaler Prozessbegleitung, Entspannungs-, Visualisierungs- und Selbstregulationsübungen, Frequenz- und Energiearbeit sowie Aroma- und Duftimpulsen im Wellness- und Persönlichkeitsentwicklungs-Kontext.
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Vor-Ort-Termine in Bern sowie Online-Termine, insbesondere über Google Meet oder andere jeweils angegebene Kommunikationswege.
Die genaue Beschreibung, der Umfang, die Dauer, der Preis und die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen ergeben sich aus der Darstellung auf der jeweiligen Angebotsseite, Landingpage, Buchungsseite, im Checkout oder aus einer individuellen Vereinbarung zum Zeitpunkt der Buchung oder Bestellung.
Die Anbieterin schuldet die sorgfältige Bereitstellung der vereinbarten Inhalte und Leistungen. Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, emotionaler, wirtschaftlicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet und nicht garantiert.
§ 4 Kostenlose Angebote, Freebies und E-Mail-Kommunikation
Kostenlose Angebote werden in der Regel per E-Mail oder über einen digitalen Zugang bereitgestellt. Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist erforderlich, damit der angeforderte Inhalt zugestellt werden kann.
Soweit ein kostenloses Angebot ausdrücklich als Angebot gegen Newsletter-Einwilligung bereitgestellt wird, setzt der Bezug des kostenlosen Inhalts die entsprechende Einwilligung in den Erhalt von E-Mails der Anbieterin voraus. Diese E-Mails können insbesondere Informationen, Impulse, weiterführende Inhalte sowie Hinweise auf eigene Angebote, digitale Produkte, Programme und 1:1-Begleitungen enthalten.
Die Einwilligung in den Newsletter kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, insbesondere über den Abmeldelink in jeder E-Mail oder per Nachricht an info@mentales.plus. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmässigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung und Zusendung.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung, zum Newsletter-Versand und zu eingesetzten Dienstleistern finden sich in der Datenschutzerklärung der Anbieterin.
§ 5 Vertragsabschluss
Bei kostenpflichtigen Angeboten kommt der Vertrag zustande, sobald die Kundin/der Kunde die Bestellung oder Anmeldung abschliesst, die erforderlichen Angaben im Bestell- oder Buchungsprozess übermittelt und die Anbieterin den Vertragsschluss, die Anmeldung oder den Zahlungseingang bestätigt. Dies kann automatisiert über ThriveCart oder ein vergleichbares System erfolgen.
Bei kostenlosen Angeboten kommt kein Kaufvertrag zustande. Es entsteht jedoch ein Nutzungsverhältnis über die bereitgestellten Inhalte sowie – soweit ausdrücklich vereinbart – eine Newsletter-Einwilligung gemäss § 4.
Vor Abschluss einer kostenpflichtigen Bestellung kann die Kundin/der Kunde die eingegebenen Daten prüfen und korrigieren. Mit Abschluss der Bestellung bestätigt die Kundin/der Kunde, diese AGB sowie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben.
Die Anbieterin ist berechtigt, Bestellungen oder Anmeldungen abzulehnen, insbesondere wenn Zahlungsdaten unvollständig sind, frühere Zahlungsverzüge bestehen, die Teilnahme aus fachlicher Sicht nicht geeignet erscheint oder falsche bzw. unvollständige Angaben gemacht wurden.
§ 6 Preise, Zahlung, Ratenzahlung und Zahlungsverzug
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung oder Buchung auf der Website, Landingpage, Buchungsseite oder im Checkout angegebenen Endpreise in CHF oder EUR.
Die Anbieterin ist derzeit nicht mehrwertsteuerpflichtig im Sinne des Schweizer Mehrwertsteuerrechts. Es wird daher keine Schweizer MWST ausgewiesen. Allfällige ausländische Umsatzsteuerpflichten, insbesondere im Zusammenhang mit Verkäufen an Kundinnen und Kunden ausserhalb der Schweiz, bleiben vorbehalten.
Die Zahlung erfolgt – soweit nicht anders vereinbart – im Voraus über ThriveCart oder die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden. Der Zugang zu digitalen Inhalten wird nach erfolgreichem Zahlungseingang bzw. nach Zahlungsbestätigung freigeschaltet.
Bei höherpreisigen Angeboten, Gruppenprogrammen, Signature-Programmen oder 1:1-Paketen kann eine Anzahlung oder Ratenzahlung vereinbart werden. Höhe, Anzahl und Fälligkeit der Raten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, Checkout oder einer individuellen Vereinbarung.
Gerät die Kundin/der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, erhält sie/er nach 10 Tagen eine Zahlungserinnerung und nach weiteren 5 Tagen eine Mahnung. Für Mahnungen können Mahnspesen von CHF 20 bzw. EUR 20 pro Mahnung erhoben werden, soweit gesetzlich zulässig. Die Geltendmachung weiterer gesetzlicher Ansprüche, insbesondere Verzugszinsen und notwendiger Inkasso- oder Rechtsverfolgungskosten, bleibt vorbehalten.
Bei vereinbarter Ratenzahlung kann die Anbieterin den gesamten noch offenen Restbetrag fällig stellen, wenn die Kundin/der Kunde mit mindestens zwei fälligen Raten in Verzug gerät oder eine angemessene Nachfrist trotz Mahnung ungenutzt verstreicht.
Solange fällige Beträge offen sind, kann die Anbieterin den Zugang zu digitalen Inhalten, Live-Calls, Gruppenbereichen oder 1:1-Terminen vorübergehend sperren oder weitere Leistungen bis zur Zahlung zurückbehalten.
§ 7 Bereitstellung digitaler Inhalte und technische Voraussetzungen
Digitale Inhalte werden in der Regel über einen geschützten Kursbereich, per E-Mail, Download-Link oder über einen sonstigen digitalen Zugang bereitgestellt. Die Zugangsdaten sind persönlich und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
Die Kundin/der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, über die notwendigen technischen Voraussetzungen zu verfügen, insbesondere eine stabile Internetverbindung, eine gültige E-Mail-Adresse, ein geeignetes Endgerät sowie aktuelle Software oder Browser.
Die Anbieterin bemüht sich um eine möglichst störungsfreie Bereitstellung der digitalen Inhalte. Eine jederzeitige, ununterbrochene Verfügbarkeit kann jedoch nicht garantiert werden, insbesondere bei Wartungen, technischen Störungen, Sicherheitsmassnahmen oder Ausfällen von Drittanbietern wie Zahlungs-, Kurs-, Video-, E-Mail- oder Kommunikationsplattformen.
Die Anbieterin kann Inhalte innerhalb eines Programms aktualisieren, ergänzen, ersetzen oder neu strukturieren, sofern der wesentliche Charakter des gebuchten Angebots dadurch nicht unangemessen beeinträchtigt wird.
§ 8 Nutzungsrechte und Urheberrechte
Mit dem Kauf oder der Freischaltung erhält die Kundin/der Kunde ein einfaches, persönliches, nicht ausschliessliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht an den bereitgestellten digitalen Inhalten, Audios, Videos, PDFs, Kursmaterialien, Arbeitsblättern, Texten, Methoden, Aufzeichnungen und sonstigen Unterlagen ausschliesslich zum eigenen privaten Gebrauch.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung, Bearbeitung, Übersetzung, kommerzielle Nutzung, Nutzung für eigene Kurse, Nutzung in eigenen Angeboten, Nutzung für KI-Trainingszwecke oder ein Weiterverkauf – auch auszugsweise – ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.
Sämtliche Urheber-, Marken-, Methoden- und Nutzungsrechte verbleiben bei der Anbieterin bzw. bei den jeweiligen Rechteinhabern. Bei Verstössen kann die Anbieterin den Zugang sperren und rechtliche Schritte vorbehalten.
§ 9 1:1-Begleitungen, Termine und Absagen
1:1-Begleitungen finden je nach Angebot online, telefonisch oder vor Ort in Bern statt. Online-Termine werden derzeit insbesondere über Google Meet durchgeführt. Die Kundin/der Kunde ist dafür verantwortlich, rechtzeitig teilzunehmen und die technischen Voraussetzungen sicherzustellen.
1:1-Pakete umfassen – soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart – mindestens drei Termine und werden im Voraus bezahlt; eine Ratenzahlung kann angeboten werden.
Vereinbarte Termine können bis 24 Stunden vor Beginn kostenlos abgesagt oder verschoben werden. Erfolgt die Absage später, wird der Termin nicht rechtzeitig verschoben oder erscheint die Kundin/der Kunde nicht, verfällt der Termin grundsätzlich ersatzlos. Ein Anspruch auf Nachholung oder Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht.
Liegt ein triftiger Grund oder ein Fall höherer Gewalt vor, kann der Termin nach Absprache nachträglich verschoben werden. Als triftiger Grund können insbesondere Krankheit, Unfall, familiäre Notfälle oder unvorhersehbare Ereignisse gelten. Vergessene Termine, private Terminkonflikte, fehlende Motivation oder mangelnde Vorbereitung gelten grundsätzlich nicht als triftiger Grund. Die Anbieterin entscheidet im Einzelfall nach angemessenem Ermessen.
Erscheint die Kundin/der Kunde verspätet, verkürzt sich der Termin entsprechend, sofern keine andere Lösung möglich ist. Ein Anspruch auf Verlängerung oder Nachholung besteht nicht.
Auch die Anbieterin kann Termine aus wichtigem Grund, insbesondere wegen Krankheit, technischer Störungen, höherer Gewalt oder anderer nicht vorhersehbarer Umstände, verschieben. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten.
§ 10 Gruppenprogramme, Live-Calls, Q&A-Sessions und Aufzeichnungen
Gruppenprogramme und Signature-Programme haben die auf der jeweiligen Angebotsseite angegebene feste Laufzeit, den dort beschriebenen Umfang und die dort angegebenen Termine oder Terminrhythmen. Der Vertrag verlängert sich nicht automatisch; eine Verlängerung erfolgt nur durch ein separates Folgeangebot oder eine neue Vereinbarung.
Soweit Live-Calls, Live-Lektionen, Q&A-Sessions, Workshops oder ähnliche Online-Formate Bestandteil eines Angebots sind, finden diese zu den angegebenen oder innerhalb des Programms kommunizierten Zeiten statt. Ein Anspruch auf Ersatz eines verpassten Live-Calls besteht nicht, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Die Anbieterin kann einzelne Sitzungen oder Teile davon offiziell aufzeichnen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des jeweiligen Angebots als Replay zur Verfügung stellen. Aufzeichnungen erfolgen insbesondere bei Teaching-Einheiten, allgemeinen Erklärungen, Übungen sowie bei Q&A-Sessions mit vorab oder während des Calls schriftlich eingereichten Fragen.
Persönliche Fragen werden nach Möglichkeit anonymisiert und ohne Namensnennung beantwortet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind angehalten, in aufgezeichneten Sitzungen keine sensiblen personenbezogenen Daten, Gesundheitsdaten, Diagnosen, Medikamentenangaben oder sehr persönlichen Informationen über Mikrofon, Kamera oder Chat zu teilen, sofern sie nicht möchten, dass diese in der Aufzeichnung enthalten sind.
Für persönliche, vertrauliche oder besonders sensible Anliegen kann die Anbieterin separate, nicht aufgezeichnete Formate oder eine individuelle Begleitung empfehlen. Die Anbieterin kann die Aufzeichnung bei persönlichen, vertraulichen oder besonders sensiblen Beiträgen pausieren, beenden oder entsprechende Passagen vor Bereitstellung des Replays entfernen bzw. anonymisieren. Ein Anspruch auf vollständige Aufzeichnung sämtlicher Inhalte besteht nicht.
Eigene Audio-, Video-, Bildschirm- oder sonstige Aufzeichnungen durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nicht gestattet. Replays dürfen ausschliesslich von den berechtigten Teilnehmerinnen und Teilnehmern des jeweiligen Angebots genutzt und nicht heruntergeladen, weitergegeben, veröffentlicht oder Dritten zugänglich gemacht werden.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich zu einem respektvollen, vertraulichen und achtsamen Umgang. Persönliche Informationen anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen nicht ohne Zustimmung weitergegeben, veröffentlicht oder ausserhalb des Programms verwendet werden.
Die Anbieterin kann Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Gruppenbereichen, Live-Calls oder Programmen ausschliessen, wenn sie gegen diese Regeln verstossen, andere Personen wiederholt stören, Inhalte unbefugt weitergeben, diskriminierende oder verletzende Äusserungen machen oder die Durchführung des Programms erheblich beeinträchtigen. Bereits fällige Zahlungen bleiben in diesem Fall geschuldet; Rückerstattungen erfolgen nur, soweit gesetzlich zwingend vorgeschrieben.
§ 11 Vertragsdauer, Kündigung und vorzeitiger Abbruch
Digitale Kurse, Minikurse und Selbstlernangebote werden für die auf der jeweiligen Angebotsseite angegebene Dauer oder – wenn keine Dauer genannt ist – bis auf Weiteres bereitgestellt. Die Anbieterin kann Zugänge aus technischen oder organisatorischen Gründen ändern, sofern der Zugang während einer zugesagten Mindestdauer nicht unangemessen beeinträchtigt wird.
Programme mit fester Laufzeit enden automatisch mit Ablauf der vereinbarten Programmdauer. Eine ordentliche Kündigung während der festen Laufzeit ist ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Beide Parteien können einen Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die Kundin/der Kunde trotz Mahnung ihren/seinen Zahlungspflichten nicht nachkommt, falsche oder unvollständige Angaben macht, Zugangsdaten weitergibt, urheberrechtlich geschützte Inhalte unbefugt nutzt oder sich in Gruppenangeboten erheblich regelwidrig verhält.
Ein Abbruch aus persönlichen Gründen, Zeitmangel, mangelnder Motivation, Veränderung der eigenen Prioritäten oder Nichtnutzung des Angebots gilt grundsätzlich nicht als wichtiger Grund. Bricht die Kundin/der Kunde die Teilnahme ohne wichtigen Grund vorzeitig ab, bleibt die vereinbarte Vergütung für die gesamte Vertrags- oder Programmdauer geschuldet.
Gesetzliche Widerrufsrechte bzw. das freiwillig gewährte Widerrufsrecht gemäss § 12 bleiben unberührt.
§ 12 Widerrufsrecht
Nach Schweizer Recht besteht für Fernabsatzverträge grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da die Anbieterin ihre Angebote jedoch auch aktiv im deutschsprachigen Raum, insbesondere in der Schweiz, Deutschland und Österreich, anbietet, gewährt sie Kundinnen und Kunden freiwillig ein Widerrufsrecht nach dem nachfolgend beschriebenen Standard, soweit im jeweiligen Einzelfall kein zwingendes gesetzliches Widerrufsrecht weitergehende Rechte vorsieht.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsabschluss. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss die Kundin/der Kunde die Anbieterin mittels einer eindeutigen Erklärung, z. B. per E-Mail an info@mentales.plus oder über eine auf der Website bzw. im Checkout bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion, über den Entschluss informieren, den Vertrag zu widerrufen. Die Nutzung eines bestimmten Formulars ist nicht erforderlich.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt es, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird.
Vorzeitiges Erlöschen bei digitalen Inhalten: Bei digitalen Inhalten, digitalen Kursen, Audios, Videos, PDFs, Downloads, Kursbereichen oder vergleichbaren digitalen Leistungen, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht, sobald die Anbieterin mit der Ausführung begonnen hat, nachdem die Kundin/der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und bestätigt hat, dadurch das Widerrufsrecht zu verlieren.
Vorzeitiger Beginn von Dienstleistungen: Bei 1:1-Begleitungen, Live-Calls oder vergleichbaren Dienstleistungen kann die Kundin/der Kunde ausdrücklich verlangen, dass die Leistung bereits während der Widerrufsfrist beginnt. Wird anschliessend widerrufen, ist für bereits erbrachte Leistungen ein angemessener, anteiliger Betrag geschuldet. Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen spätestens dann, wenn die Leistung vollständig erbracht wurde, sofern die Kundin/der Kunde zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und bestätigt hat, dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
Im Falle eines wirksamen Widerrufs erstattet die Anbieterin bereits erhaltene Zahlungen innerhalb von 14 Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung zurück, abzüglich gesetzlich zulässiger Beträge für bereits erbrachte Leistungen. Für die Rückzahlung wird grundsätzlich dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt wurde, sofern nichts anderes vereinbart wird.
Nach wirksamem Widerruf darf die Kundin/der Kunde die digitalen Inhalte nicht weiter nutzen, herunterladen, speichern, vervielfältigen oder Dritten zugänglich machen. Bereits gewährte Zugänge können gesperrt werden.
Ein Widerruf kann über die elektronische Widerrufsfunktion auf der Website erklärt werden oder hier das Muster-Widerrufsformular herunterladen werden. Die Verwendung des Formulars ist nicht verpflichtend.
§ 13 Wichtiger Hinweis zu Gesundheit, Hypnose, Frequenzarbeit und Aroma-Impulsen
Die Angebote von mentalesPLUS dienen der allgemeinen Information, Sensibilisierung, Entspannung, Selbstreflexion, Persönlichkeitsentwicklung, mentalen Stärkung, Selbstregulation und dem allgemeinen Wohlbefinden. Sie stellen keine medizinische, psychologische, psychotherapeutische, heilkundliche oder psychiatrische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar und ersetzen keinen Arzt-, Therapie-, Psychotherapie-, Psychiatrie- oder Fachbesuch.
Die Anbieterin verwendet keine medizinischen Diagnosen und behandelt keine Krankheiten. Begriffe wie Hypnose, hypnosebasierte Begleitung, Frequenzarbeit, Energiearbeit, Aroma-Impulse oder ätherische Öle sind im Rahmen dieser AGB als Methoden der mentalen Begleitung, Entspannung, Wahrnehmung, Selbstregulation, Persönlichkeitsentwicklung und Wellness zu verstehen, nicht als medizinische oder therapeutische Behandlung.
Bei körperlichen oder psychischen Beschwerden, bestehenden Diagnosen, Medikamenteneinnahme, Schwangerschaft, Stillzeit, Epilepsie, schweren Traumafolgestörungen, Psychosen, Suizidgedanken, akuten Krisen oder sonstigen gesundheitlichen Unsicherheiten ist vor der Teilnahme ärztlicher, psychotherapeutischer oder fachlicher Rat einzuholen.
Die Angebote sind nicht für akute Notfälle, Krisenintervention, medizinische Akutversorgung oder psychotherapeutische Behandlung geeignet. In akuten Notfällen ist unverzüglich der örtliche Notfalldienst, eine Ärztin/ein Arzt oder eine geeignete Fachstelle zu kontaktieren.
Die Kundin/der Kunde ist dafür verantwortlich, relevante gesundheitliche, psychische oder sonstige Umstände vor Beginn einer 1:1-Begleitung oder eines Programms mitzuteilen, soweit diese für die sichere und sinnvolle Durchführung relevant sein können. Die Anbieterin kann eine Teilnahme ablehnen, unterbrechen oder beenden, wenn die Durchführung aus ihrer Sicht nicht verantwortbar erscheint.
Bei ätherischen Ölen, Aroma-Impulsen oder Produktempfehlungen handelt es sich nicht um Heilversprechen. Die Anwendung erfolgt eigenverantwortlich und nach den jeweiligen Sicherheitshinweisen. Bei Unsicherheiten, Vorerkrankungen, Allergien, Schwangerschaft, Stillzeit, Kindern, Haustieren oder Medikamenteneinnahme ist vorgängig fachlicher Rat einzuholen.
§ 14 Eigenverantwortung und Mitwirkung
Die Kundin/der Kunde nimmt eigenverantwortlich an den Angeboten teil. Die Inhalte und Impulse der Anbieterin ersetzen keine eigene Entscheidung, keine ärztliche Abklärung und keine individuelle Fachberatung.
Die Umsetzung von Übungen, Impulsen, Audios, Reflexionsfragen oder Empfehlungen erfolgt freiwillig und auf eigene Verantwortung. Die Kundin/der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und Übungen abzubrechen, wenn sie sich nicht stimmig oder nicht sicher anfühlen.
Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Angebote für jede Person gleichermassen geeignet sind oder zu einem bestimmten Ergebnis führen.
§ 15 Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt, soweit gesetzlich zwingend.
Für leichte Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden, soweit gesetzlich zulässig.
Jede weitergehende Haftung, insbesondere für indirekte Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust, technische Störungen, Ausfälle von Drittanbietern oder Schäden aufgrund unsachgemässer Nutzung der Inhalte, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
Gesetzliche Gewährleistungsrechte hinsichtlich der vertragsgemässen Bereitstellung digitaler Inhalte bleiben unberührt. Die Anbieterin übernimmt jedoch keine Gewähr für einen bestimmten persönlichen, gesundheitlichen, emotionalen, beruflichen, finanziellen oder sonstigen Erfolg.
§ 16 Datenschutz
Informationen zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten, insbesondere im Zusammenhang mit Website, Bestellungen, ThriveCart, E-Mail-Marketing über Brevo, Terminbuchungen, Google Meet, digitalen Kursbereichen, Zahlungsabwicklung und Kommunikation, finden sich in der separaten Datenschutzerklärung der Anbieterin.
Im Rahmen von 1:1-Begleitungen, Programmen oder Vorgesprächen können besonders schützenswerte Personendaten verarbeitet werden, insbesondere Angaben zu Wohlbefinden, Schlaf, Stress, Hormonen, Zyklus, Wechseljahren, körperlichen oder psychischen Beschwerden, persönlichen Lebensumständen oder emotionalen Themen. Soweit erforderlich, holt die Anbieterin hierfür eine gesonderte, ausdrückliche Einwilligung ein.
Die Kundin/der Kunde wird gebeten, besonders sensible Informationen nicht unnötig über ungesicherte Kommunikationswege zu übermitteln. Für besonders vertrauliche Anliegen kann ein geeigneter Kommunikationsweg vereinbart werden.
§ 17 Vertraulichkeit
Die Anbieterin behandelt persönliche Informationen, die ihr im Rahmen von 1:1-Begleitungen, Vorgesprächen oder Programmen anvertraut werden, vertraulich und gibt diese nicht ohne Zustimmung an Dritte weiter, sofern keine gesetzliche Pflicht zur Offenlegung besteht.
In Gruppenprogrammen verpflichten sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, persönliche Informationen anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertraulich zu behandeln und nicht ausserhalb des Programms weiterzugeben.
Die Vertraulichkeit gilt nicht, soweit eine Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben ist oder zur Wahrung berechtigter Interessen, insbesondere bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung, rechtlichen Ansprüchen oder schwerwiegenden Pflichtverletzungen, erforderlich sein kann.
§ 18 Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt in der Regel per E-Mail, über die im Angebot genannten Plattformen oder über die von der Kundin/dem Kunden gewählten Kommunikationswege. Die Kundin/der Kunde ist verpflichtet, eine aktuelle E-Mail-Adresse anzugeben und regelmässig zu prüfen.
Messenger-Dienste wie WhatsApp können für organisatorische Kommunikation genutzt werden, sofern die Kundin/der Kunde dies wünscht oder nutzt. Für besonders sensible Inhalte empfiehlt die Anbieterin, zurückhaltend mit Messenger-Diensten umzugehen und geeignete Alternativen zu vereinbaren.
§ 19 Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Kundin/dem Kunden steht ein Recht zur Aufrechnung nur zu, wenn die Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, von der Anbieterin anerkannt oder unbestritten ist. Zurückbehaltungsrechte können nur ausgeübt werden, soweit sie auf demselben Vertragsverhältnis beruhen.
§ 20 Änderung der AGB
Die Anbieterin behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, insbesondere bei Änderungen der Angebote, der technischen Abläufe, der eingesetzten Dienstleister oder der rechtlichen Rahmenbedingungen. Für bereits abgeschlossene Verträge gilt grundsätzlich die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung, sofern keine zwingenden Gründe eine Anpassung erforderlich machen oder die Kundin/der Kunde der neuen Fassung zustimmt.
§ 21 Anwendbares Recht, Gerichtsstand und Streitbeilegung
Es gilt Schweizer Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG), soweit keine zwingenden verbraucherschützenden Vorschriften des Staates entgegenstehen, in dem die Kundin/der Kunde ihren/seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch keine zwingenden verbraucherschützenden Bestimmungen des Wohnsitzstaates entzogen werden. Zwingende Gerichtsstände und zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz der Anbieterin in Bern, Schweiz. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt dies nur, soweit ein solcher Gerichtsstand rechtlich wirksam vereinbart werden kann.
Die Anbieterin ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine zwingende gesetzliche Verpflichtung besteht.
§ 22 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen bedürfen der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
Stand: Juli 2026